Der Einzelne und die Gesellschaft

Eine wechselseitige Beziehung auf dem Weg zur Weltkultur

„Die Vereinigung der ganzen Menschheit ist das Kennzeichen der Stufe, der sich die menschliche Gesellschaft heute nähert. Die Einheit der Familie, des Stammes, des Stadtstaates und der Nation ist nacheinander in Angriff genommen und völlig erreicht worden. Welteinheit ist das Ziel, dem eine gequälte Menschheit zustrebt.”¹
Zitate zu diesem Thema

Der Mensch und die Beziehung zu seinen Mitmenschen standen immer im Mittelpunkt aller Religionen. Ohne Nächstenliebe ist auch heute gesellschaftlicher Zusammenhalt nicht denkbar.

Ohne Nächstenliebe ist auch heute gesellschaftlicher Zusammenhalt nicht denkbar. Die Botschaft Bahá’u’lláhs weist den heutigen Menschen aber darauf hin, dass er in der komplexer werdenden Welt seinen Blick auf das Wohlergehen der ganzen Menschheit richten sollte.

Die großen Herausforderungen und Krisen, denen die Menschheit heute dabei begegnet, können auch als Zeichen des Übergangs von der Entwicklungsstufe der Kindheit in ein beginnendes Zeitalter der Reife der Menschheit gesehen werden.

Für den Zusammenhalt in einer zunehmend globalisierten Welt muss auch das Verhältnis des Einzelnen zu seinem Umfeld und zu den verschiedenen gesellschaftlichen Institutionen neu gedacht werden. In der Verantwortung hierfür und mit dem Blick auf das Wohlergehen der ganzen Menschheit öffnet sich ein Weg zur Überwindung der heute überall wahrgenommenen Ohnmacht.

 

„Es rühme sich nicht, wer sein Vaterland liebt, sondern wer die ganze Welt liebt.”²

 

Quellennachweise

[1] Shoghi Effendi, Die Weltordnung Bahá’u’lláhs, S. 295
[2] Bahá’u’lláh, Botschaften aus Akka 7:13