Beteiligung an Diskursen

Bemühung zum gesellschaftlichen Fortschritt beizutragen

„Mit solchen Gedanken im Sinn beginnen Bahá’í … eine Zusammenarbeit mit einer wachsenden Zahl von Bewegungen, Organisationen, Gruppen und Einzelnen … die sich um gesellschaftlichen Wandel bemühen, die Sache der Einheit vorantragen, sich für menschliche Wohlfahrt einsetzen und zu weltweiter Solidarität beitragen.”¹

In Deutschland finden auf unterschiedlichen Ebenen Diskurse über unterschiedliche Belange der Gesellschaft statt, sei es auf nachbarschaftlicher, kommunaler, Landes- oder Bundesebene.

Themen wie Bildung, Erziehung, Frauen, soziale Gerechtigkeit oder Integration sind nur einige Beispiele. Bahá’í versuchen als Einzelne, in ihrem Beruf, Studium oder in ehrenamtlichem Engagement an konstruktiven, fortlaufenden Gesprächen teilzunehmen und dabei von anderen zu lernen sowie Gedanken aus den Lehren der Bahá’í-Religion einzubringen.

Auf bundesweiter Ebene ist die Bahá’i-Gemeinde in Deutschland bestrebt, geeignete Wege der Beteiligung an Diskursen und ihrer Mitgestaltung zu erkunden. Das Büro für Außenbeziehungen des Nationalen Geistigen Rates der Bahá’í in Deutschland nimmt an unterschiedlichen Konferenzen, Foren und Veranstaltungen teil und strebt Publikationen zu bestimmten Themen an. Derzeit sind Themenschwerpunkte ‘Migration und Integration’ und die ‘Rolle von Religion in der Gesellschaft’.

Bahá’í sehen ihre Rolle dabei in erster Linie darin, auf konzeptioneller Ebene zu den Diskursen beizutragen. Sie berufen sich dabei insbesondere auf die geistig-spirituell Ausrichtung des Menschen und auf Erfahrungen, die im kleineren Maßstab in der Bahá’í-Gemeinde gewonnen werden.

Quellennachweise

    [1] Universales Haus der Gerechtigkeit