Bahá'í Deutschland http://www.bahai.de/ Neuigkeitende Bahá'í Deutschland http://www.bahai.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif http://www.bahai.de/ 1816NeuigkeitenTYPO3 - get.content.righthttp://blogs.law.harvard.edu/tech/rssTue, 08 Apr 2014 14:19:00 +0200 Hochrangiger Geistlicher im Iran ruft zu religiöser Toleranz auf http://www.bahai.de//artikel/datum/2014/04/08/hochrangiger-geistlicher-im-iran-ruft-zur-religioesen-toleranz-auf.html In einer bislang einmaligen Geste teilte der iranische Geistliche Ayatollah Abdol-Hamid... hier), dass er die Kalligraphie zur Erinnerung angefertigt habe, wie wichtig es sei, „alle Menschen wertzuschätzen, friedlich miteinander zu leben, zusammenzuarbeiten und sich gegenseitig zu unterstützen, Hass zu vermeiden genauso wie Feindschaft und religiöse Vorurteile.“ So entstammt der Textauszug, den er für die Kalligraphie an die Bahá’í aussuchte, aus Bahá’u’lláhs Kitab-i-Aqdas: „Verkehret mit allen Religionen in Herzlichkeit und Eintracht, auf dass sie Gottes süße Düfte von euch einatmen. Hütet euch, dass euch im Umgang mit den Menschen nicht die Hitze törichter Unwissenheit übermanne. Alles hat seinen Anfang in Gott und alles kehrt zu Ihm zurück. Er ist aller Dinge Ursprung, und in Ihm haben alle Dinge ihr Ende.“ Das komplexe Kunstwerk bedurfte sorgfältiger Handarbeit über mehrere Monate hinweg. In seinem Zentrum stellt es ein Symbol der Bahá’í dar, das als „Größter Name“ bekannt ist. Dieses Symbol ist selbst eine Kalligraphie, die die Beziehung zwischen Gott, Seinen Propheten und der Schöpfung darstellt. Das Werkt misst rund sechzig mal siebzig Zentimeter und ist im klassischen Stil ausgeschmückt. Ayatollah Tehrani übergab diese auserlesene Arbeit allen Bahá’í der Welt, wie er betont, besonders aber den Bahá’í in der Islamischen Republik Iran, die „auf so vielfältige Weise unter blinden religiösen Vorurteilen gelitten haben“. Es sei „ein Ausdruck der Sympathie und Fürsorge von mir und im Namen aller meiner wohlmeinenden Mitbürger.“ Ein Akt der Hochherzigkeit Seine Hoffnung sei es, dass dieses Geschenk, „das das Universale Haus der Gerechtigkeit aufbewahren wird [das ist die international höchste Körperschaft der weltweiten Bahá’í-Gemeinde mit Sitz in Haifa, Israel, d. Red.], als Erinnerung an die reiche jahrhundertealte iranische Tradition der Freundschaft und seiner Kultur des Miteinanders dienen wird.“ In Antwort darauf teilte Bani Dugal, Sprecherin der Internationalen Bahá'í-Gemeinde am Sitz der Vereinten Nationalen in New York, mit: „Die Internationale Bahá’í-Gemeinde ist tief berührt über diesen Akt der Hochherzigkeit und den Empfindungen religiöser Toleranz und des Respekts der menschlichen Würde, die er geweckt hat.“ „Diese mutige Handlung eines hohen islamischen Geistlichen ist im zeitgenössischen Iran ohne Beispiel“, so Frau Dugal. „Sie ist außerdem im Lichte der fortdauernden und systematischen Verfolgungen der Bahá’í-Gemeinde dieses Landes durch die islamische Regierung bemerkenswert.“ Bereits bei vorangegangenen Gelegenheiten hatte Ayatollah Teherani mit großem Mut seine Sorge über die fortdauernden und schwerwiegenden Verfolgungen religiöser Minderheiten, darunter die der Bahá’í im Iran, öffentlichkeitswirksam kundgetan. Ayatollah Tehranis weitere Arbeiten umfassen Schmuckausgaben des Koran, der Torah, der Psalmen, des Neuen Testaments und des Buchs Esra aus der hebräischen Bibel. Seine schmuckvolle Abschrift einiger Psalmen ist derzeit in der Kongress-Bibliothek in Washington D.C. zu sehen. (BWNS)]]> Iran Tue, 08 Apr 2014 14:19:00 +0200 Veranstaltungen in Indien und Brasilien fordern zur Religionsfreiheit auf http://www.bahai.de//artikel/datum/2014/04/03/veranstaltungen-in-indien-und-brasilien-fordern-zur-religionsfreiheit-auf.html Wie bekommt der Diskurs über gesellschaftliche Vielfalt mehr Verbindlichkeit? Und wie erhalten die... School of Government and Public Policy der O.P. Jindal Global-Universität in Sonepat. Die Grundannahmen über Freiheit und Religion müssten daher auch über rein juristische Mechanismen hinaus neu überdacht werden. Ein weiterer, ein ethischer Bezugsrahmen sei anzunehmen, um ein friedvolles Nebeneinander verschiedener Perspektiven zulassen zu können. Andererseits müsse der Diskurs über Vielfalt über bloße Toleranz hinausgehen. Aufrichtiger Respekt, die Anerkennung gegenseitiger Abhängigkeit der Menschen und die Förderung der Meinungsfreiheit brächten stärkere Verbindlichkeit in menschliche Beziehungen, waren sich die Podiumsteilnehmer in Neu Delhi einig. Darunter befanden sich auch Akhtarul Wasey, Professor für islamische Studien an der indischen Nationalen Islamischen Universität, und Rabbiner Ezekiel Malekar, Oberhaupt der jüdischen Gemeinde in Neu Delhi. Das Seminar war von der Global Foundation for Civilizational Harmony und der indischen Bahá‘í-Gemeinschaft organisiert und fand bereits am 5. März im indischen Bahá’í-Zentrum in Neu Delhi statt. Brasilien feiert Vielfalt In Brasilien brachte der Nationale Tag gegen religiöse Intoleranz, eine Initiative der brasilianischen Regierung, Menschen verschiedenen Glaubens in einer Reihe von Veranstaltungen zusammen. So fand in Brasilia am 21. Januar eine überreligiöse Veranstaltung im Temple of Good Will statt. „Die Repräsentanten verschiedener Konfessionen machten sich Geschenke, indem sie Gebete, Lieder oder Botschaften miteinander teilten”, sagte Luiz Mourao, der die Bahá’í-Gemeinde der Stadt vertrat. Auch ins Rathaus von Campinas, im Staat Sao Paulo, kamen rund 200 Vertreter religiöser Konfessionen wie auch Künstler und Politiker zusammen. Das Ziel der Veranstaltung war, eine Kultur des Friedens, der Gerechtigkeit und des Respekts für verschiedene religiöse und philosophische Überzeugungen zu fördern. „Die Veranstaltung war sehr wichtig, um die Botschaft zu verbreiten, dass wir Verständnis zwischen den Religionen brauchen und um Beziehungen zwischen den Vertretern religiöser und von Regierungsorganisationen aufzubauen“, sagte Alexandre Beust, Sprecher der örtlichen Bahá’í-Gemeinde.
In Rio de Janeiro veranstaltete die Kommission für den Kampf gegen religiöse Intoleranz ein Treffen, bei dem Repräsentanten von Religionen die Möglichkeit hatten, sich auszutauschen und etwas darzubieten. Die Bahá’í-Gemeinde war durch das musikalische Duo Marta and Bia vertreten, die bereits bei dem traditionell im September am Strand von Copacabana stattfindenden „Rio-Marsch für Religiöse Freiheit“ auftraten.]]>
Thu, 03 Apr 2014 12:02:00 +0200
UN-Menschenrechtsrat verlängert Beobachtung im Iran http://www.bahai.de//artikel/datum/2014/04/01/un-menschenrechtsrat-verlaengert-beobachtung-im-iran.html Der Menschenrechtsrat der UN stimmte mit überwältigender Mehrheit dafür, das Mandat des...
Die Abstimmung mit 21 zu 9 Stimmen bei 16 Enthaltungen erfolgte am 28. März nach einem neuerlichen Bericht von Dr. Shaheed, der ehemals Außenminister der Malediven war, sowie nach einem Bericht von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon. Beide meinten, der Iran habe die fortwährenden Menschenrechtsprobleme im Iran während des letzten Jahres im Grunde nicht in Angriff genommen.

Auch wenn Dr. Shaheed und Ban Ki-moon kleine Verbesserungen zur Kenntnis nahmen, sagten sie, dass der Iran weiterhin zahlreiche und schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen begehe. Dazu zählen die hohe Rate an rechtswidrig angewendeten Hinrichtungen, die fortwährende Unterdrückung der Frauen, das Anwenden von Folter, das ungerechtfertigte Inhaftieren von Journalisten, Menschenrechtsaktivisten sowie von Minderheiten, darunter auch Angehörige der iranischen Bahá’í-Gemeinde.

„Berichten zufolge sind Hunderte Menschen in Haft, weil sie von ihren grundlegenden Rechten Gebrauch machten, darunter etwa 39 Journalisten und Blogger, 92 Menschenrechtsverteidiger, 136 Bahá’í, 90 sunnitische Muslime, 50 Christen und 19 Derwische“, stellte Dr. Shaheed letzte Woche während der Vorstellung seines Berichts vor dem Rat fest.

Diane Ala’i meinte, der Weg, den der Iran einschlagen muss, sei damit eindeutig.  „Der Iran kann damit beginnen, unter anderem die 136 Bahá’í freizulassen, die ausschließlich aufgrund ihrer religiösen Überzeugungen in Haft sind. Die Regierung kann es zudem den Bahá’í-Jugendlichen leicht erlauben, sich an Universitäten einzuschreiben. Und auch der Praxis, Razzien in den Häusern von Baha‘í durchzuführen und ihre Bewohner willkürlich festzunehmen, kann mit nur einem Federstrich in Teheran aufhören.“

„Da die Bahá’í sich der Gewaltlosigkeit und dem Gehorsam gegenüber den Behörden verschrieben haben, würden diese Maßnahmen keine Bedrohung für die Regierung darstellen und können rasch umgesetzt werden“, fügte sie hinzu.

“Der Iran muss auch die Sorge der internationalen Staatengemeinschaft Rechnung tragen, indem Dr. Shaheed Erlaubnis erhält, das Land zu besuchen”, sagte Ala’i. „Die Tatsache, dass Dr. Shaheed nie die Erlaubnis erhalten hat, den Iran zu besuchen, ist nur ein weiterer Beweis dafür, dass die iranische Regierung die internationalen Menschenrechtsmechanismen missachtet.”]]>
Tue, 01 Apr 2014 08:11:00 +0200
Offizielle Internetseite des Universalen Hauses der Gerechtigkeit online http://www.bahai.de//artikel/datum/2014/04/01/offizielle-internetseite-des-universales-hauses-der-gerechtigkeit-veroeffentlicht.html Die höchste Körperschaft der weltweiten Bahá'í-Gemeinde, das Universale Haus der Gerechtigkeit mit... universalhouseofjustice.bahai.org abgerufen werden.]]> Tue, 01 Apr 2014 07:30:00 +0200 Bahá'í in aller Welt feiern am 21. März ihr Neujahrsfest http://www.bahai.de//artikel/datum/2014/03/21/bahai-in-aller-welt-feiern-am-21-maerz-ihr-neujahrsfest.html Für die Bahá'í­ ist der Frühlingsanfang zugleich der Beginn eines neuen Jahres. „Naw-Ruz", „neuer... Fri, 21 Mar 2014 13:52:00 +0100 Fortschritte beim Bau des Hauses der Andacht in Chile http://www.bahai.de//artikel/datum/2014/03/19/fortschritte-beim-bau-des-hauses-der-andacht-in-chile.html Die Bahá'í-Gemeinde in Chile veröffentlichte das fünfte Video einer Serie über den Baufortschritt... Unter dem Titel "Konstruktion, Gottesdienst und Dienst am Gemeinwohl" beschreibt die fünfte Episode der Reihe bedeutende Entwicklungen im Baufortschritt seit Oktober 2013. Der Bau ist im Zeitplan, heißt es in dem Clip, der hier in englischer wie spanischer Sprache abrufbar ist. So wird die komplizierte Errichtung der Glaskonstruktion ebenso gezeigt wie die beginnende Landschaftsgestaltung in der Umgebung des Hauses. Auch die übrigen künftigen Einrichtungen sowie die Wege werden sichtbar. Daneben macht die Episode auch deutlich, wie parallel zu diesem Sakralbau ebenso das Verständnis in den umgebenden Gemeinden wächst, wonach Gottesdienst im Dienst an der Menschheit seinen praktischen Ausdruck finden muss.

Der Bau des Hauses der Andacht begann im November 2010. Nach Fertigstellung wird das Gebäude in Santiago de Chile der letzte Sakralbau der Bahá'í sein, der einem ganzen Kontinent zur Verfügung steht. Der Bau weiterer Häuser der Andacht für einzelne Länder und Regionen wurde bereits von der weltweiten Bahá'í-Gemeinde angekündigt.]]>
Wed, 19 Mar 2014 13:06:00 +0100
Samoa: Premierminister würdigt Bahá’í-Gemeinde http://www.bahai.de//artikel/datum/2014/03/10/samoa-premierminister-wuerdigt-bahai-gemeinde.html Der Premierminister Samoas dankte der Bahá’í-Gemeinde für ihr langjähriges Engagement bei der... und seinen Menschen besser dienen können.“ ]]> Mon, 10 Mar 2014 10:35:00 +0100 Fasten: Zeit der geistigen Erneuerung http://www.bahai.de//artikel/datum/2014/03/03/fastenzeit.html Vom 2. bis zum 20. März fasten die Bahá'í. Zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang verzichten... Mon, 03 Mar 2014 09:26:00 +0100 Bahá'í feiern Ayyám-i-Há http://www.bahai.de//artikel/datum/2014/02/27/bahai-feiern-ayyam-i-ha.html In diesen Tagen feiern die Bahá’í in Deutschland und der Welt Ayyám-i-Há. Diese Tage zwischen dem... huwa ("Er"), das auf Gott verweist. Sowohl die Nächsten- als auch die Gottesliebe finden damit in diesen Tagen ihren besonderen Ausdruck. Der Religionsstifter Bahá‘u‘lláh sagte zu Ayyám-i-Há: "Das Volk Bahas sollte während dieser Tage sich, den Verwandten und auch den Armen und Bedürftigen Festmahle bereiten, den Herrn mit jubelnder Freude preisen und verherrlichen, Sein Lob singen und Seinen Namen erhöhen."]]> Thu, 27 Feb 2014 23:06:00 +0100 Das Heilige Land: Heimat von vier Weltreligionen http://www.bahai.de//artikel/datum/2014/02/24/das-heilige-land-heimat-von-vier-weltreligionen.html Vom 9. bis 16. März 2014 findet bereits zum 62. Mal die Woche der Brüderlichkeit statt. Sie will... Alex-Treff Berlin, Rosa-Luxemburg-Straße 18, 10178 Berlin-Mitte. Dort ist die Ausstellung bis zum 9. April 2014 montags bis freitags von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sehen. Die Woche der Brüderlichkeit (9. bis 16. März 2014) ist eine seit 1952 jährlich im März stattfindende Veranstaltung für die christlich-jüdische Zusammenarbeit in Deutschland. Sie wird vom Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit ausgerichtet. Die Bahá’í-Gemeinde wurde erstmals eingeladen, sich an der Woche der Brüderlichkeit zu beteiligen.]]> Mon, 24 Feb 2014 10:49:00 +0100