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		<title>Bahai.de - Presse</title>
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		<description>Offizielle Nachrichten der Bahá'í-Gemeinde Deutschland</description>
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			<title>Bahai.de - Presse</title>
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			<description>Offizielle Nachrichten der Bahá'í-Gemeinde Deutschland</description>
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		<lastBuildDate>Mon, 14 May 2012 12:20:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Die sieben Führungsmitglieder der iranischen Bahá’í sind seit vier Jahren in Haft </title>
			<link>http://www.bahai.de/artikel/article/die-sieben-fuehrungsmitglieder-der-iranischen-bahai-sind-seit-vier-jahren-in-haft.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=14&#38;cHash=c6f2961d5f</link>
			<description>Am heutigen Montag beginnt für Fariba Kamalabadi, Jamaloddin Khanjani, Afif Naeimi, Saeid Rezaie, Mahvash Sabet, Behrouz Tavakkoli und Vahid Tizfahm das fünfte Jahr ihrer Inhaftierung. Geht es nach der iranischen Regierung, sollen die zwei Frauen und fünf Männer für Verbrechen, die sie nicht begangen haben, weitere sechzehn Jahre gefangen bleiben. Das Universale Haus der Gerechtigkeit richtet ein Schreiben an die iranischen Bahá’í. Ihre Verfolgung nimmt weiter zu. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Genf, 14. Mai 2012 – Das Schicksal der sieben Bahá’í stehe für die Unterdrückung aller Iraner, die Freiheit und Fortschritt geltend machen, schrieb die höchste Körperschaft der weltweiten Bahá’í-Gemeinde am 11. Mai 2012. <a href="fileadmin/files/images/dokumente/910_Iranmessage_May_14_2012.pdf" title="910_Iranmessage_May_14_2012.pdf (120 KB)" >In seiner Botschaft an die über 300.000 Bahá’í in Iran</a> nimmt das Universale Haus der Gerechtigkeit auch Stellung zu den zunehmenden Grausamkeiten gegen Kinder. Zu den Übergriffen zählen beispielsweise die mehrtägige Inhaftierung einer Mutter mit ihrem zweijährigen Sohn, das Schlagen und Verbrennen der Hand einer Schülerin, die nicht am islamischen Gemeinschaftsgebet teilgenommen hatte, und die gewaltsame Festnahme einer Mutter vor den Augen ihrer beiden kleinen Kinder. </p>
<p class="bodytext">„Von Schülern bis hin zu den Ältesten, von den sieben ehemaligen Führungsmitgliedern zu einfachen Dorfbewohnern – kein Bahá’í in Iran entgeht der grausamen und gezielten Verfolgung durch die iranische Regierung und ihre Beamten“, sagte Diane Ala'i, Sprecherin der Internationalen Bahá'í-Gemeinde bei den Vereinten Nationen in Genf. Mit je 20 Jahren Haft haben die sieben Bahá’í das höchste Strafmaß für politische Gefangene erhalten, die derzeit in iranischen Gefängnissen einsitzen“, fügte die Sprecherin hinzu. „Die Haftbedingungen mit schlechtem Essen und dürftigen sanitären Anlagen sind hart und die meisten von ihnen haben ernste gesundheitliche Probleme. Keinem von ihnen wurde in den letzten vier Jahren irgendein Freigang gewährt, obwohl ein Gefangener laut iranischem Recht hierzu berechtigt ist.”</p>
<p class="bodytext"><b>Vorurteile und Aberglaube </b></p>
<p class="bodytext">Das Universale Haus der Gerechtigkeit schreibt auch, dass demgegenüber Regierungen und Organisationen die Rechte der Bahá’í und anderer unterdrückter Iraner im letzten Jahr verteidigten. Zu den Unterstützern, Politikern und Regierungsmitgliedern zählen auch einige muslimische Politiker in Ost und West, Nicht-Regierungsorganisationen, Universitäten und bekannte Persönlichkeiten, die die Verfolgung der Bahá’í für unrechtmäßig erklären und ihre Beendigung fordern. Gerecht denkende Iraner, darunter auch Künstler, verteidigen ebenfalls die Rechte ihrer unterdrückten Landsleute und fordern ihre Freilassung, so das Universale Haus der Gerechtigkeit. </p>
<p class="bodytext">„Blinde Vorurteile und Aberglaube herrschen im heutigen Iran. Sie haben dem Namen und dem Ruf des Islam irreparablen Schaden zugefügt”, sagte Diane Ala'i. „Wir begrüßen und unterstützen jede Anstrengung von Menschen guten Willens im Iran und weltweit, die das Ausmaß und die Gewalttätigkeit mit welchen Menschen im Iran unterdrückt werden, verurteilen.“<a name="_GoBack"></a></p>
<p class="bodytext">Fariba Kamalabadi, Jamaloddin Khanjani, Afif Naeimi, Saeid Rezaie, Mahvash Sabet, Behrouz Tavakkoli und Vahid Tizfahm waren Mitglieder einer informellen Koordinierungsgruppe, die sich um die notwendigsten Belange der über 300.000 Mitglieder zählenden iranischen Bahá‘í-Gemeinde kümmerte. Die Bahá’í repräsentieren die größte religiöse Minderheit des Landes, der es jedoch seit 1983 verboten ist, sich in demokratisch gewählten Gremien zu konstituieren. Seitdem hatte ein informelles Gremium, dessen Mitglieder die Verurteilten waren, ein Teil der Aufgaben übernommen, ehe auch dieses im Zuge der Verhaftungen aufgelöst werden musste.</p>
<p class="bodytext">Schon vor der Verkündigung des Urteils im August waren Festnahme, Inhaftierung und der Prozess gegen die sieben Bahá‘í laut internationalem Recht und iranischer Verfassung unzulässig und gesetzwidrig. Die Angeklagten verbrachten fast zwei Jahre im berüchtigten Teheraner Evin-Gefängnis, das erste Jahr ohne formale Anklage und ohne Zugang zu ihren Rechtsbeiständen. Nach ihrer Verurteilung im August 2010 wurden die sieben Bahá‘í aus dem Teheraner Evin-Gefängnis ins Gohardasht-Gefängnis nach Karaj verlegt, das etwa zwanzig Kilometer außerhalb Teherans liegt. Die beiden Frauen befinden sich mittlerweile wieder im Evin-Gefängnis. </p>]]></content:encoded>
			<category>Iran</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 May 2012 12:20:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Europäische Bahá’í-Gemeinden gedenken historischer Wahlen vor 50 Jahren </title>
			<link>http://www.bahai.de/artikel/article/europaeische-bahai-gemeinden-gedenken-historischer-wahlen-vor-50-jahren.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=14&#38;cHash=b773582665</link>
			<description>2012 ist für viele Bahá’í-Gemeinden in Europa ein besonderes Jahr. Vor fünfzig Jahren wurden in Belgien, Dänemark, Finnland, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen, Portugal, Spanien, Schweden und der Schweiz erste Nationale Geistige Räte der Bahá’í gewählt. In Norwegen erinnerten Bahá’í mit ihren etwa einhundert Gästen bereits am 27. April an dieses historische Ereignis.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Oslo, Norwegen, 7. Mai 2012 – Ivar Flaten, Pastor der evangelisch-lutherischen Kirche von Norwegen&nbsp; bescheinigte den Bahá’í-Lehren „eine besondere Betonung nicht nur der Toleranz gegenüber anderen, sondern auch deren Anerkennung.“ </p>
<p class="bodytext">Auch Lise Tørnby, Vorstandsvorsitzende des norwegischen <a href="http://www.trooglivssyn.no/" target="_blank" >Rats der Religionen und Weltanschauungsgemeinschaften</a> sprach am 27. April davon, dass die „Bereitschaft zum Dialog” die Bahá’í auszeichne. Und Shazia Mushtaq vom norwegischen Islamrat lobte die „zahlreichen wundervollen Elemente” der Jubiläumsfeier, darunter Ansprachen und musikalische Beiträge. </p>
<p class="bodytext">Der Hauptredner der Veranstaltung in Oslo, Thor Henning Lerstad, bezeichnete die Aufforderung an alle Menschen, die mystische Einheit der Religionen anzuerkennen, als die aus nordischer Perspektive vielleicht „größte Herausforderung des Bahá’í-Glaubens…“. Toleranz allein genüge nicht, sagte der Journalist und Bahá’í, „man muss den Glauben anderer Menschen auch anerkennen”.&nbsp; </p>
<p class="bodytext">Zu den aktuellen Aktivitäten der Bahá’í in Norwegen zählen Andachts-versammlungen, Kinderklassen, Jugendgruppen sowie&nbsp; Studienkreise in vielen Orten und Nachbarschaften Norwegens. Hier entdecken die Teilnehmer, wie sie die religiösen Lehren Bahá’u’lláhs auf ihr Leben anwenden können. Kennzeichnend für die Aktivitäten der Bahá’í ist außerdem ihre starke Orientierung am Gemeinwohl und den Bedürfnissen der umliegenden Nachbarschaft. </p>
<p class="bodytext">„Wir leben in einer Zeit, in der die geistige Natur des Menschen wenig Beachtung findet“, sagte Shahla Bahrami, eine norwegische Bahá’í. Die Aktivitäten der Bahá’í-Gemeinde sollen diese geistige Natur des Menschen fördern.</p>
<p class="bodytext">Neben Norwegen wird das 50-jährige Jubiläum der Bildung des Nationalen Geistigen Rates in diesem Jahr auch in Belgien, Dänemark, Finnland, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Portugal, Spanien, Schweden und der Schweiz begangen. In einigen Ländern wurde das Jubiläum bereits bei den Nationaltagungen, die jedes Jahr während der Ridvan-Zeit stattfinden, gewürdigt. </p>
<p class="bodytext">Die Ridvan-Tage liegen zwischen dem 21. April und 2. Mai und erinnern an die erste öffentliche Bekanntmachung der neuen Offenbarung Gottes durch Bahá’u’lláh im Garten Ridvan in Bagdad im Jahr 1863. In dieser Zeit werden auch die einmal jährlich neu zu wählenden nationalen und lokalen Räte aus der Mitte der Gemeinde gebildet.</p>
<p class="bodytext">Alois von Liechtenstein, Prinzregent&nbsp;des&nbsp;Fürstentums Liechtenstein&nbsp;und Thronfolger,schrieb den Bahá’í der <b>Schweiz</b>, dass er erfahren habe, „dass der Nationale Geistige Rat der Bahá’í der Schweiz, der im Moment auch für die Bahá’í-Gemeinde in Liechtenstein zuständig ist, sein 50-jähriges Bestehen feiert. Ich möchte dies zum Anlass nehmen, der Gemeinde zu ihrem Jubiläum zu gratulieren und ihr meine besten Wünsche und Gottes Segen für die Zukunft zu wünschen.“</p>
<p class="bodytext">Bei der italienischen Nationaltagung berichtete Mario Piarulli, Mitglied des ersten Nationalen Geistigen Rates der Bahá’í in <b>Italien</b>, aus seinen Erinnerungen über die frühe Geschichte der italienischen Gemeinde. Er drückte seinen Wunsch aus, dass „die jungen Menschen, die heute zugegen sind, bei der Hundertjahrfeier in 50 Jahren auf diese unsere Jahre zurückblicken mögen, und zwar als entscheidende Jahre für die Beschleunigung des Reifeprozesses der geistigen Zivilisation….”.</p>
<p class="bodytext">In den <b>Niederlanden</b> feierten ehemalige und derzeitige Mitglieder des Nationalen Geistigen Rates, indem jeder Name der 51 Bahá’í, die während dieser Jahre in der Institution dienten, laut verlesen wurde. Das Jubiläum des Nationalen Geistigen Rates von <b>Portugal </b>wurde während der Nationaltagung im neuen Gemeindezentrum begangen. „Der Raum, in dem die Nationaltagung stattfand, war ein materielles Symbol für das Wachstum und den Fortschritt des Glaubens während des letzten halben Jahrhunderts“, schrieb der portugiesische Nationale Geistige Rat. Die Bahá’í in <b>Luxemburg</b> feierten das goldene Jubiläum mit einem Tribut an den ersten Bahá’í, der sich in ihrem Land niederließ: den Briten Honor Kempton. </p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 07 May 2012 09:20:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bahá’í-Gemeinde Deutschland mit neuem Leitungsgremium</title>
			<link>http://www.bahai.de/artikel/article/bahai-gemeinde-deutschland-mit-neuem-leitungsgremium-1.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=14&#38;cHash=da29156428</link>
			<description>Hofheim am Taunus, 29. April - An diesem Wochenende wählte die Abgeordnetenversammlung der Bahá’í-Gemeinde Deutschland in der Hofheimer Stadthalle turnusgemäß die neun Mitglieder des Nationalen Geistigen Rates der Bahá’í in Deutschland. Die Tagung bot überdies den Abgeordneten aus ganz Deutschland die Möglichkeit, über die derzeitigen Erfordernisse und Möglichkeiten der deutschen Bahá’í-Gemeinde zu sprechen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Im Mittelpunkt der Beratungen stand die quantitative und qualitative Entwicklung der deutschen Bahá'í-Gemeinde.&nbsp;Seit über einem Jahrzehnt&nbsp;arbeitet die Bahá’í-Gemeinde daran, in ihren über hundert lokalen Gruppen und Gemeinden&nbsp;in systematischer Weise einen Wandel unter Menschen und ihren Gemeinschaften&nbsp;zu bewirken.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Darunter verstehen die Bahá'í einen gesellschaftlichen Wandel hin zu einer neuen Kultur des Miteinanders. Dieser beginnt mit der Entwicklung von individuellen Fähigkeiten&nbsp;für einen gemeinwohlorientierten Dienst&nbsp;in der unmittelbaren Nachbarschaft und umfasst auch Beiträge an gesellschaftlichen Debatten, die sich auf eigene Erfahrungen konkreten Handelns gründen. Motor dieses Bildungs– und Erziehungsprozesses sind die Studienkreise, die die Bahá’í-Gemeinden vor Ort initiiert haben. Auf Basis von gemeinsam gelesenen Texten aus den Bahá’í-Schriften bieten sie den Raum, gemeinsam zu besprechen, wie Menschen den gegenwärtigen Bedingungen des Lebens angemessen begegnen können. Sie ermöglichen überdies neue Einsichten und ein tieferes Verständnis über die geistige Wirklichkeit des Menschen. </p>
<p class="bodytext">Auch in zahlreichen Kursen und Treffen für Kinder werden ethische Werte vermittelt: Kinder lernen, ihre eigene Meinung zu bilden und diese zu äußern.&nbsp;Künstlerische Fähigkeiten der&nbsp;Kinder wie beispielsweise Gesang, Tanz oder&nbsp;Theaterspiel werden genauso gefördert wie Geschichte und Lehren&nbsp;der großen Religionen nahe gebracht. Ebenso werden Gebete&nbsp;gesprochen oder auch auswendig gelernt.&nbsp;In Kursen für die so genannten Junioren im Alter zwischen 12 und&nbsp;15 Jahren werden die Kinder&nbsp;befähigt, ihr geistiges und&nbsp;moralisches Urteilsvermögen und ihre Ausdrucksfähigkeit&nbsp;zu stärken sowie ihre Stellung&nbsp;in der Gesellschaft zu analysieren. Aus den&nbsp;Treffen entstehen soziale Projekte, die die Junioren&nbsp;in ihren Nachbarschaften anbieten.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 11:05:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Junge Menschen drängen auf eigene Rolle für sozialen Wandel </title>
			<link>http://www.bahai.de/artikel/article/junge-menschen-draengen-auf-eigene-rolle-fuer-sozialen-wandel.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=14&#38;cHash=f11645a1e3</link>
			<description>„Wir akzeptieren kein Nein als Antwort. Wir stehen für das ein, woran wir glauben. Wir hinterfragen den Status Quo. Unsere Einstellungen und Auffassungen sind flexibel und formbar. So können wir uns leichter als Erwachsene ändern, um uns an veränderte Zeiten anzupassen. Wir haben viel Energie und sind begeisterungsfähig.“ Die junge Studentin Alicia Cundall bringt es auf den Punkt: Jugendliche und junge Erwachsene sind im positiven Sinne idealistisch.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">New York, 27. April 2012 – Alicia Cundall studiert an der Universität Toronto. In New York vertrat sie außerdem die Internationale Bahá’í-Gemeinde während einer Podiumsdiskussion am Rande der 45. Sitzung der UN-Kommission für Bevölkerung und Entwicklung. Diese tagte vom 23. bis 27. April am Sitz der Vereinten Nationen. Die Kanadierin meinte, dass junge Menschen es geradezu beanspruchen, strategische Partner bei der Gestaltung einer zukünftigen Welt zu werden.</p>
<p class="bodytext">Veranstaltet wurde das Panel von der Internationalen Bahá’í-Gemeinde. Die Bahá’í kamen mit anderen Interessensvertretern bei der UN-Kommission zusammen, um darüber ins Gespräch zu kommen, wie junge Menschen auf die Zukunft vorbereitet werden können. </p>
<p class="bodytext">Ein Voraussetzung dafür sei, ihrer Rolle als Weltbürger in Bildung und Erziehung größere Bedeutung beizumessen. Es gehe darum, „Bildungs- und Erziehungsprozesse zu untersuchen, die jungen Menschen helfen, ihr Potenzial zu erkennen und zu entwickeln. Sie sollen sich selbst als Akteure des Wandels in ihrem eigenen Leben, dem Leben ihrer Gemeinschaft und in der Welt betrachten“, meinte Bani Dugal, Sprecherin der Internationalen Bahá'í-Gemeinde am Sitz der Vereinten Nationen. „Viele moderne Bildungs- und Erziehungsansätze behandeln Schüler auf passive Weise, als Empfänger von Informationen, statt als aktive Mitglieder der Gemeinschaft.” </p>
<p class="bodytext">Neben Bani Dugal und der Studentin Alicia Cundall äußerte sich auch Botschafter William A. Awinador-Kanyirige. Er ist Stellvertreter des Ständigen Vertreters Ghanas bei den Vereinten Nationen. „Jungen Menschen sollte das Konzept grundlegender Menschenrechte, der Toleranz, des Friedens und der Vielfalt lernen”, sagte der Diplomat. „Wenn wir dies versäumen und keine Kenntnisse der Wissenschaften und Kommunikationsfertigkeiten vermitteln, helfen wir der Jugend nicht dabei, ihr volles Potenzial zu entfalten.“ Alicia Cundall meinte, Lehrpläne sollten die Wichtigkeit gemeinwohlorientierter Dienste sowie experimentelles Lernen vermitteln. </p>
<p class="bodytext">Die Internationale Bahá’í-Gemeinde gab aus Anlass der diesjährigen Kommission auch eine Stellungnahme heraus. In dem Dokument heißt es, dass es weltweit über eine Milliarde Menschen zwischen zehn und 19 Jahren gibt, von denen die Hälfte unterhalb der Armutsgrenze lebt und etwa ein Viertel mit weniger als einem Dollar täglich auskommen muss. „Die Zukunft der heutigen Gesellschaft hängt in hohem Maße von der Art und Weise ab, mit der Bildungs- und Erziehungsprogramme sowie deren Methoden entwickelt werden, um das verborgene Potenzial der Jugend zu fördern und sie auf die Welt, die sie erben werden, vorzubereiten”, heißt es in der Stellungnahme.<a name="_GoBack"></a></p>
<p class="bodytext">Die Stellungnahme „Youth and Adolescents: Education in Service of Community“ ist <a href="http://bic.org/statements-and-reports/statements/youth-and-adolescents-education-in-service-of-community" target="_blank" >hier</a> einsehbar.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 12:56:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Pläne für weitere Bahá’í-Häuser der Andacht bekannt gegeben</title>
			<link>http://www.bahai.de/artikel/article/plaene-fuer-weitere-bahai-haeuser-der-andacht-bekannt-gegeben.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=14&#38;cHash=082bb37b2e</link>
			<description>Häuser der Andacht sind Orte der Besinnung, des Gebets und stiller Meditation. Zu diesem Zweck stehen sie allen Menschen offen, ungeachtet ihrer jeweiligen Religion. Bislang gibt auf jeden Kontinent eines dieser Sakralbauten der Bahá’í. In Santiago de Chile wird derzeit das Haus der Andacht für den südamerikanischen Kontinent errichtet. Nun kündigte die weltweite Bahá’í-Gemeinde an, auch nationale Häuser der Andacht zu errichten: in der Demokratischen Republik Kongo und in Papua Neuguinea. In weiteren fünf Regionen werden ebenfalls Andachtshäuser entstehen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Haifa, Israel, 22. April 2012 – Die Ankündigung, weitere Bauvorhaben in Angriff nehmen zu wollen, war Teil des jährlichen Schreibens, das die oberste Körperschaft der weltweiten Bahá’í-Gemeinde, das Universale Haus der Gerechtigkeit, anlässlich des ersten Ridván-Tags, des heiligsten Feiertags im Bahá’í-Jahr, an die Bahá’í der Welt schickte. </p>
<p class="bodytext">In der Ridván-Botschaft des Universalen Hauses der Gerechtigkeit werden die Häuser der Andacht als spirituelle Zentren beschrieben, in deren Umgebung sich soziale und humanitäre Institutionen genauso wie Bildungseinrichtungen für die ansässige Bevölkerung gruppieren. Dieses Konzept verbinde „zwei grundlegende und untrennbare Aspekte des Bahá’í-Lebens: Gottesdienst und Dienst an der Gesellschaft.“</p>
<p class="bodytext">Das Universale Haus der Gerechtigkeit gab überdies bekannt, dass in fünf weiteren Regionen der Welt über den Bau lokaler Häuser der Andacht beraten werde:&nbsp; Battambang in Kambodscha, Bihar Sharif in Indien, Matunda Soy in Kenia, Norte del Cauca in Kolumbien sowie Tanna auf der südpazifischen Insel Vanuatu. Dies sind einige jener Regionen, in denen die Bahá’í einen „Geist der Hingabe“ kultivieren, „der in Gebetsversammlungen und in einem Erziehungsprozess Ausdruck findet, der die Fähigkeiten für den Dienst an der Menschheit fördert“, schrieb das Universale Haus der Andacht. „Von diesen Aufgangsorten des Gedenkens Gottes werden Strahlen seines Lichtes scheinen und Hymnen Seines Lobpreises <a name="_GoBack"></a>erklingen.“</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 13:12:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bahá’í feiern die erstmalige Verkündigung ihrer Religion</title>
			<link>http://www.bahai.de/artikel/article/bahai-feiern-die-erstmalige-verkuendigung-ihrer-religion-3.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=14&#38;cHash=7fb0a6fbe4</link>
			<description>Das Ridván-Fest ist das wichtigste religiöse Fest der Bahá‘í. Vom 21. April an erstreckt es sich über zwölf Tage. Es erinnert an die erstmals erfolgte öffentliche Erklärung des Religionsstifters Bahá’u‘lláh (1817-1892), er sei der für die heutige Zeit vorausgesagte Gesandte Gottes. Am ersten der zwölf Ridván-Tage bilden die Bahá’í in der ganzen Welt außerdem ihre örtlichen Gremien, Geistige Räte genannt. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Langenhain, 20. April 2012 – Seinen religiösen Anspruch, der „Verheißene aller Zeitalter“ zu sein, verkündete Bahá’u’lláh in der Nähe von Bagdad im Jahr 1863. Gemäß seiner Lehre von der fortschreitenden Gottesoffenbarung führt Bahá’u’lláh damit die nie endende Kette der aufeinander folgenden Religionen fort. So sehen die Bahá’í zwar in ihm die Wiederkunft Christi „in der Herrlichkeit des Vaters“ als erfüllt an. Auch die im Koran angekündigte „Große Verkündigung“ sei mit ihm erschienen. Einen Absolutheitsanspruch leiten die Bahá’í daraus aber nicht ab, da auch nach Bahá’u’lláh Gott sich den Menschen offenbaren wird, so die Lehre Bahá’u’lláhs.</p>
<p class="bodytext">Vor seiner Verkündigung war Bahá’u’lláh von der persischen Regierung in Teheran inhaftiert und nach Bagdad verbannt worden. Dort verblieb er ein Jahrzehnt bevor die persische Obrigkeit seine Weiterverbannung nach Istanbul und später über Edirne nach ‘Akká ins Heilige Land erwirkte. Die letzten zwölf Tage vor seiner Abreise aus Bagdad, nämlich vom 21. April bis 2. Mai 1863, verbrachte Bahá’u’lláh in einem parkähnlichen Garten unweit der Stadt. Dorthin strömten seine Anhänger, Familienmitglieder, aber auch Beamte und Würdenträger, um sich von ihm zu verabschieden. Bahá’u’lláh selbst gab dem Garten den Namen Ridván. Dies ist Arabisch und bedeutet Paradies. Er bestimmte das Ridván-Fest zum bedeutsamsten Bahá’í-Feiertag. Arbeitsfreie Tage sind der erste (21. April), der neunte (29. April) und der zwölfte Tag (2. Mai).</p>
<p class="bodytext">Die über einhundert örtlichen Gemeinden und organisierten Gruppen der Bahá’í in Deutschland nutzen wie auch alle anderen örtlichen Gemeinden in der ganzen Welt den ersten Ridván-Tag zur Wahl ihrer lokalen Geistigen Räte. Ein Geistiger Rat besteht aus neun Personen, die aus der Gesamtheit der Gemeinde jeweils für ein Jahr gewählt werden. Die freien, geheimen Wahlen erfolgen ohne vorausgehende Kandidatur oder Wahlwerbung. Jedes Gemeindemitglied, ob Frau oder Mann, ab dem 21. Lebensjahr ist wählbar. Es entscheidet die einfache Stimmenmehrheit. Besonderer Wert wird während des Wahlvorgangs auf eine Haltung des Gebets und der Verinnerlichung gelegt.</p>
<p class="bodytext">Die rund einhundert örtlichen Geistigen Räte in Deutschland kümmern sich um den Kern des Gemeindelebens. Dazu gehören die Erziehung und Bildung der Kinder und Jugendlichen, Andachtsversammlungen und Studienkreise sowie Hochzeiten oder Beerdigungen. Viele lokale Geistige Räte unterstützen auch den interreligiösen Dialog sowie Aktivitäten für Integration und ein friedliches Miteinander in ihrer Stadt.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 14:03:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kirche beglückwünscht italienische Bahá’í zu historischem Jubiläum</title>
			<link>http://www.bahai.de/artikel/article/kirche-beglueckwuenscht-italienische-bahai-zu-historischem-jubilaeum.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=14&#38;cHash=44ad489bbd</link>
			<description>Am 30. März 1912 brach ‘Abdu‘l-Bahá an Bord der S.S. Cedric von Neapel auf. Ziel seiner Reise waren die Vereinigten Staaten von Amerika. Zuvor wurde dem ältesten Sohn und Nachfolger Bahá’u’lláhs als Oberhaupt der Bahá’í-Gemeinde vorgeschlagen, auf der Jungfernfahrt der S.S. Titanic von Southampton nach New York zu reisen. Seine Anhänger in den USA hatten ihm dafür eigens Geld für einen Fahrschein auf dem weitaus stattlicheren Schiff geschickt. Der 68-Jährige lehnte jedoch ab und gab das Geld stattdessen für wohltätige Zwecke aus. Jubiläumsfeierlichkeiten in Neapel gedachten nun seines italienischen Zwischenhaltes mit der bescheideneren S.S. Cedric, die ihn sicher am 11. April des Jahres nach New York brachte.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Neapel, Italien, 15. April 2012 – Das italienische Neapel war ein Zwischenstopp auf dem Seeweg von Alexandria in Ägypten zum Zielhafen New York. Vom 31. März bis zum 1. April fanden hier Feierlichkeiten statt, die an die Reise ‘Abdu‘l-Bahás in den Westen erinnerten. </p>
<p class="bodytext">Zu den Gästen gehörten das buddhistische Netzwerk Soka Gakkai International und die protestantische Kirche der Waldenser. Sie gaben ihrer Freude darüber Ausdruck, „diesen feierlichen und bedeutungsvollen Moment mit der Bahá’í-Gemeinde zu teilen“, wie Julio Savi, Generalsekretär der Bahá’í-Gemeinde Italiens gegenüber dem <a href="http://news.bahai.org/story/905" target="_blank" >Bahá’í World News Service</a> sagte. Mehr als 250 Gäste nahmen am Gedenken bei der Anlegestelle im Hafen teil, von der ‘Abdu‘l-Bahá vor 100 Jahren an Bord der <i>S.S. Cedric</i> in Richtung New York aufbrach.</p>
<p class="bodytext"><b>Kardinal Sepe: „geistige Bereicherung und neue Impulse“ </b></p>
<p class="bodytext">Der katholische Erzbischof von Neapel, Crescenzio Kardinal Sepe, gab in einem Schreiben an die Bahá’í seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Feierlichkeit „eine geistige Bereicherung sei und neue Impulse für den Aufbau einer gerechteren und vereinigten Gesellschaft biete.“ In einer weiteren Grußbotschaft schrieb Monsignore Salvatore Giovanni Rinaldi, Bischof der Diozöse von Acerra: „Mein persönlicher Wunsch und der Wunsch der christlichen Gemeinde von Acerra ist es, dass die Botschaft des Stifters des Bahá’í-Glaubens Bahá’u’lláh, des Gesandten Gottes, der den Prozess der Vereinigung der Menschheit förderte, fortschreiten und sich etablieren möge, um die Menschheitsfamilie unter einem Gott zu versammeln.“ </p>
<p class="bodytext">Roberto Tottoli, Professor für Orientalistik an der Universität Neapel, bekundete gegenüber den Bahá’í sein „Interesse an Ihren zukünftigen Initiativen – nicht nur aus persönlichen Gründen, sondern auch im Interesse der Fakultät, die ich vertrete und welche die Aktivitäten ihrer religiösen Gemeinde mit Bewunderung mitverfolgt.“</p>
<p class="bodytext">Bei den Jubiläumsfeierlichkeiten zitierte das ehemalige Mitglied des Universalen Hauses der Gerechtigkeit, Hartmut Grossmann, aus einem Brief des Universalen Hauses der Gerechtigkeit vom 29. August 2010, in dem beschrieben wird, wie die „Worte, die ‘Abdu‘l-Bahá während seiner Reisen äußerte, und seine von so viel Weisheit und Liebe durchdrungenen Taten tiefe Inspiration und vielfältige Erkenntnisse bieten …“. </p>
<p class="bodytext"><b>Bahá’í blieben an Bord der S.S. Cedric </b></p>
<p class="bodytext">‘Abdu‘l-Bahá (1844-1921) war der älteste Sohn Bahá’u’lláhs und sein bevollmächtigter Nachfolger als Oberhaupt der weltweiten Bahá’í-Gemeinde. Nach der jungtürkischen Revolution im Jahre 1908, als alle politischen und religiösen Gefangenen des Osmanischen Reiches freigelassen wurden, begann er mit Planungen, die Lehren seines Vaters außerhalb des Nahen Ostens persönlich zu verbreiten. Von August bis Dezember 1911 besuchte er Frankreich, die Schweiz und England und kehrte dann nach Ägypten zurück, um dort den Winter zu verbringen. </p>
<p class="bodytext">Am 25. März verließ die <i>S.S. Cedric</i> Alexandria und erreicht am 28. März den Hafen von Neapel. Da Italien&nbsp;zu der Zeit wegen Landstreitigkeiten in Nordafrika Krieg gegen&nbsp;das Osmanische Reich führte, ‘Abdu‘l-Bahá und sein Gefolge&nbsp;jedoch türkische&nbsp;Pässe hatten, blieben die Bahá’í vorsichtshalber&nbsp;an Bord der <i>S.S. Cedric</i>. Die orientalische Kleidung&nbsp;und der türkischen&nbsp;Fez&nbsp;hätten ansonsten den Hass&nbsp;der einheimischen Bevölkerung geschürt, meinte ein <a href="http://bahai-library.com/books/mahmud/index.html#section4" target="_blank" >Be</a><a href="http://bahai-library.com/books/mahmud/index.html#section4" target="_blank" >gleiter. </a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 15:57:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Auf dem Weg zur Gleichwürdigkeit in Kindergärten und Schulen</title>
			<link>http://www.bahai.de/artikel/article/auf-dem-weg-zur-gleichwuerdigkeit-in-kindergaerten-und-schulen.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=14&#38;cHash=abe0bc3ae8</link>
			<description>Gleichwürdigkeit ist ein ungewohntes Wort. Es ist nicht zu verwechseln mit Gleichheit. Geprägt wurde der Begriff von Jesper Juul. Der dänische Familientherapeut und Autor meint, dass Kinder und Erwachsene in der Achtung ihrer Würde gleichermaßen ernst zu nehmen sind. Erwachsene müssen Kinder wahrnehmen und ernst nehmen. Ihre Bedürfnisse und Wünsche müssen in Entscheidungen einbezogen werden. Anisá, ein von den Lehren der Bahá’í inspirierter Verein, stellte das Konzept bei seiner alljährlichen pädagogischen Tagung zur Diskussion. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Berlin, 12. April - „Auf dem Weg zur Gleichwürdigkeit“, lautete das Motto der diesjährigen Anisá-Tagung im Seminarzentrum des thüringischen Ortes Tambach. Gleichwürdigkeit bedeutet nicht die Preisgabe der Erziehungspflicht von Erwachsenen gegenüber Kindern. Erwachsene stehen in der Verantwortung, für das Wohl der Kinder Sorge zu tragen. Sie treten Kindern jedoch nicht in einer gesellschaftlich fixierten Rolle auf, sondern als authentisches Gegenüber. Autorität erwächst beispielsweise dem Erwachsenen nicht mehr durch seine Funktion als Versorger und Beschützer zu. Sie bildet sich vielmehr aus seiner Präsenz und seiner Integrität als wahrhaftige und verantwortlich handelnde Person.</p>
<p class="bodytext">Ein neues und noch ungewohntes Wort wie Gleichwürdigkeit beschreibt also ein neues und noch ungewohntes Konzept für das Zusammenleben mit Kindern. Der Verein Anisá hat es sich zur Aufgabe gemacht, an der Entwicklung einer gleichwürdigen Pädagogik im Lichte der Bahá’í-Lehren mitzuarbeiten. Er ist Träger vom bis heute einzigen Kindergarten in Deutschland auf Grundlage der Bahá’í-Religion. Der <a href="http://www.kindergarten-wilde9.de/" target="_blank" >Kindergarten Wilde 9</a> in Guest bei Greifswald wurde unlängst als gutes Praxisbeispiel für die Beachtung der Kinderrechte in einer <a href="http://www.forum-menschenrechte.de/cms/upload/PDF/ab_02_2011/FMR_fruehkindliche_Bildung_2011.pdf" target="_blank" >Broschüre des Forum Menschenrechte und der </a><a href="http://www.forum-menschenrechte.de/cms/upload/PDF/ab_02_2011/FMR_fruehkindliche_Bildung_2011.pdf" target="_blank" >Deutschen</a><a href="http://www.forum-menschenrechte.de/cms/upload/PDF/ab_02_2011/FMR_fruehkindliche_Bildung_2011.pdf" target="_blank" > UNESCO-Kommission</a> aufgenommen. </p>
<p class="bodytext">„Ziel der&nbsp;Tagung&nbsp;war es, gemeinsam daran zu arbeiten, wie wir Bahá’í uns in den Diskurs um Gleichwürdigkeit und Kinderrechte einbringen können“, sagte&nbsp;Karen&nbsp;Reitz-Koncebovski vom Verein Anisá. „Ich denke, ein Beitrag kann ganz praktisch sein. Wir können die&nbsp;Erfahrungen&nbsp;aus&nbsp;Modelleinrichtungen wie dem&nbsp;Kindergarten&nbsp;Wilde 9 oder aus anderen Projekten, die einzelne Bahá’í mit ihrer Haltung und ihrem Verständnis mitgestalten, einbringen.“</p>
<p class="bodytext">„Als Bahá’í sehen wir uns in einer Zeit, in der ein großer Wandlungsprozess stattfindet“, meinte die Pädagogin während einer&nbsp;Podiumsdiskussion anlässlich der Tagung. „Bahá’u’lláh erklärt es so, dass es ein Prozess ist, der die äußeren Verhältnisse ebenso wie das innere Erleben gestaltet. Wir haben, wenn es um die praktische Arbeit geht, der&nbsp;Gesellschaft&nbsp;sehr viel anzubieten. Vor allem aber geben die&nbsp;Schriften&nbsp;der Bahá’í&nbsp;Antworten&nbsp;auf Fragen, die eine innere Haltung betreffen, unsere&nbsp;Einstellungen, unser Denken. Im Zwischenmenschlichen gehören dazu die Werte des Miteinanders und die Qualität von Beziehungen. Das sind unsere Themen.“</p>
<p class="bodytext">Während der Tagung von Karfreitag bis Ostermontag wurde dies anhand der Begriffe&nbsp;Beziehung, Bildung,&nbsp;Leistung, Macht,&nbsp;Menschenrechte oder Nicht-Diskriminierung in offenen Gesprächen oder in&nbsp;Workshops&nbsp;bearbeitet. „Jeder&nbsp;Mensch&nbsp;hat ein Recht darauf, dass ihm der andere als echter Mensch entgegenkommt“, meinte beispielsweise Frau Reitz-Koncebovski und zitierte dabei aus den Bahá’í-Schriften:&nbsp;Wahrhaftigkeit ist die&nbsp;Grundlage&nbsp;aller menschlichen Tugenden.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Iran</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 21:20:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Weltweite Forderung nach Freilassung der sieben Bahá’í </title>
			<link>http://www.bahai.de/artikel/article/weltweite-forderung-nach-freilassung-der-sieben-bahai.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=14&#38;cHash=5083ef8943</link>
			<description>Mit einem Aktionstag wurde am vergangenen Sonntag in zwölf Großstädten auf das Leid der sieben in Iran inhaftierten Bahá’í-Führungsmitglieder aufmerksam gemacht. Der 1. April markierte die insgesamt 10.000 Tage, die die Bahá’í bislang unschuldig in Haft verbrachten. Sie wurden im August 2010 zu je 20 Jahren Haft verurteilt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">NEW YORK, 3. April 2012 – Koordiniert wurden die Veranstaltungen durch die Menschenrechtsorganisation <a href="http://united4iran.org/2012/03/press-release-worldwide-action-for-irans-bahai-seven" target="_blank" >United4Iran</a>. Ein großflächiges Bild der fünf Männer und zwei Frauen war auf mobilen Plakatwänden, Bussen, LKW, Fahrrädern, einem Kahn oder T-Shirts zu sehen. Es bestand aus einem Mosaik kleinerer Portraits Hunderter von Menschen, die derzeit in iranischen Gefängnissen unrechtmäßig inhaftiert sind, darunter Journalisten, Gewerkschaftler, Politiker, Studenten- und Frauenaktivisten sowie religiöse Führungspersönlichkeiten.</p>
<p class="bodytext">„Das Leid der sieben Bahá’í steht für unzählige iranische Frauen und Männer, die im Gefängnis sind, weil sie ihre Freiheit und Menschenrechte einforderten”, sagte Firuzeh Mahmoudi, die Geschäftsführerin und Begründerin von United4Iran. „Unsere Botschaft an die sieben Bahá’í lautet: Die Welt hat Euch nicht vergessen und wir werden weiterhin für Eure Freiheit und die anderer iranischer Gefangener aus Gewissensgründen kämpfen.“</p>
<p class="bodytext">In Berlin wurde das Bild auf speziellen Fahrrädern durch die Stadt gefahren. Die Initiative wurde von dem FDP-Bundestagsabgeordneten Serkan Tören mitgetragen. Tören hat muslimische und türkische Wurzeln und ist integrationspolitischer Sprecher seiner Fraktion. „Ich fordere die iranische Regierung auf, der Bahá’í-Gemeinde religiöse Freiheit zuzugestehen, wozu sich Iran völkerrechtlich verpflichtet hat. Ich dränge die internationale Gemeinschaft, Druck auf Iran auszuüben, damit er den internationalen Verpflichtungen nachkommt“, sagte der FDP-Politiker.</p>
<p class="bodytext">Im indischen Neu-Delhi trugen 200 Teilnehmer der Kampagne Banner durch die Stadt. Die Aktion wurde von der und dem unterstützt. Der Geschäftsführer des Zentrums, Suhas Chakma, sagte: „Iran hat sich bei der Gerichtsverhandlung nicht an internationale Menschenrechtsstandards gehalten und muss die sieben Bahá’í daher sofort und bedingungslos freilassen.“</p>
<p class="bodytext">In Südafrika wurde das Bild der Bahá’í auf Routen durch Johannesburg, Kapstadt und Pretoria gezeigt. Ein LKW fuhr mit dem gleichen Bild durch die Hauptstadt Brasiliens. Brasilianische Unterstützer der Aktion trugen T-Shirts mit der Aufschrift &quot;Libertem Baha'is Irã&quot;, auf Deutsch: Freiheit für die Bahá’í in Iran.</p>
<p class="bodytext">In den Niederlanden wurde das Bild auf einem Frachtkahn durch die Amsterdamer Kanäle transportiert, während mobile Plakatwände in Sydney (Australien), Paris (Frankreich), Wellington (Neuseeland), London (England) und Washington D.C. (USA) Aufmerksamkeit erregten.</p>
<p class="bodytext">Die sieben Bahá’í-Gefangenen Fariba Kamalabadi, Jamaloddin Khanjani, Afif Naeimi, Saeid Rezaie, Mahvash Sabet, Behrouz Tavakkoli und Vahid Tizfahm waren vor ihrer Festnahme im Frühjahr 2008 Mitglieder einer informellen Gruppe, die sich um die geistigen und sozialen Belange der iranischen Bahá’í-Gemeinde kümmerte. Sie verbüßen eine Haftstrafe von jeweils 20 Jahren, zu der sie nach sechs kurzen Anhörungen verurteilt wurden. Das Verfahren entsprach in keiner Weise rechtsstaatlichen Anforderungen und war nicht transparent. Die sieben Bahá’í wiesen die Anklagepunkte „Spionage“, „Propaganda gegen die Islamische Republik Iran“ und „Aufbau einer illegalen Organisation“ kategorisch zurück. </p>
<p class="bodytext">„Die Bahá’í waren und sind vollkommen unschuldig”, sagte Bani Dugal, Sprecherin der Internationalen Bahá’í-Gemeinde bei den Vereinten Nationen. „Zehntausend Tage ihres Lebens wurden ihnen im wahrsten Sinne des Wortes für immer gestohlen – Tage, an denen sie sich für ihre Mitmenschen engagiert hätten”, sagte sie. „Es ist mehr als überfällig, dass diese Gefangenen freigelassen werden, damit sie ihren Beitrag für das Land, das sie lieben, leisten können.&quot;</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.flickr.com/photos/bahaide/sets/72157629730557615/show/" target="_blank" >Fotos des Aktionstages</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Iran</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 13:24:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>US-Senat fordert Freilassung der Gefangenen aus Gewissensgründen in Iran</title>
			<link>http://www.bahai.de/artikel/article/us-senat-fordert-freilassung-der-gefangenen-aus-gewissensgruenden-in-iran.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=14&#38;cHash=c0a7f244db</link>
			<description>Der US-Senat fordert von der US-Regierung Sanktionen gegen iranische Offizielle, die persönlich für Menschenrechtsverletzungen verantwortlich sind. Mit einer einstimmig angenommenen Iran-Resolution, die die zweite Kammer des US-Kongresses am 29. März verabschiedete, wurde die Regierung Irans für ihre systematische Verfolgungskampagne gegen die Bahá’í verurteilt. Der Senat verlangt  die Freilassung aller iranischen Gefangenen, die ausschließlich aufgrund ihres religiösen Glaubens in Haft sind.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">WASHINGTON, D.C.,&nbsp;USA, 1. April 2012 – „Obwohl die iranische Regierung an fünf internationale Menschenrechtsabkommen rechtlich gebunden ist, verfolgt sie weiterhin Menschen, die ihre Rechte auf Meinungs-, Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit ausüben möchten“, begründete der republikanische Senator Mark Kirk aus Illinois die&nbsp;<a href="http://thomas.loc.gov/cgi-bin/bdquery/z?d112:SE00080:@@@L&amp;summ2=m&amp;" target="_blank" >Resolution</a>.</p>
<p class="bodytext">Gemeinsam mit dem demokratischen Senator Richard Durbin, ebenfalls aus Illinois, brachte er die Resolution im Senat zur Abstimmung. Durbin sagte: „Es ist mehr als überfällig, dass die staatlich geförderte religiöse Verfolgung der Bahá’í in Iran aufhört. Die Verabschiedung dieser Resolution bestätigt, dass das amerikanische Volk den Bahá’í in ihrem Streben nach grundlegenden Menschenrechten wie Sicherheit und religiöse Freiheit beisteht.“</p>
<p class="bodytext">Die iranische Regierung wird mit der Resolution aufgefordert, „die sieben Führungsmitglieder und alle anderen Gefangenen, die ausschließlich aufgrund ihrer Religion inhaftiert sind, sofort freizulassen“. An die Adresse von Präsident Barack Obama und Außenministerin Hillary Clinton gerichtet fordern die Senatoren, den <i>Comprehensive Iran Sanctions, Accountability, and Divestment Act</i> zu nutzen, um „Sanktionen gegen Beamte der iranischen Regierung und andere Individuen, die persönlich für entsetzliche Menschenrechtsverletzungen im Iran, darunter auch gegen die Bahá’í-Gemeinde verantwortlich sind, zu verhängen<a name="_GoBack"></a>.“ </p>
<p class="bodytext">Das <a href="http://www.gpo.gov/fdsys/pkg/PLAW-111publ195/pdf/PLAW-111publ195.pdf" target="_blank" >Gesetz</a> wurde 2010 erlassen, um den Iran wegen seines umstrittenen Nuklearprogramms mit Wirtschaftssanktionen zu belegen.</p>]]></content:encoded>
			<category>Iran</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 12:06:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
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