Gesellschaft verändern

Mitglieder und Gremien der Bahá'í-Gemeinde Deutschland bringen sich in das gesellschaftliche Leben Deutschlands ein. Auf Bundesebene ist die Bahá'í-Gemeinde Deutschland aktives Mitglied in verschiedenen Gremien der Zivilgesellschaft, die sich anklingend an den Lehren Bahá'u'lláhs gleichfalls für mehr sozialen Zusammenhalt einsetzen.

Seit mehreren Jahren fördern Bahá'í Menschenrechtsbildung, in dem sie den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis mitveranstalten.

 

Frauenförderung, Integration, interreligiöser Dialog, Menschenrechte oder Wertebildung sind Themen, die die Bahá'í in verschiedene Foren der Zivilgesellschaft einbringen - sei es durch der Gemeinde nahestehende Vereine, eigene Gremien oder aufgrund bürgerschaftlichen Engagements.

Dies geschieht auf Basis des Beratung-Prinzips und in ausgleichender Weise. Bewußt entscheiden sich Bahá'í dafür, sich gegenüber Prozessen der Tagespolitik fernzuhalten, die eine gemeinschaftliche Entscheidungsfindung im Wege stehen. Zu Fraktionen und Parteien suchen sie ein partnerschaftliches Arbeitsverhältnis.

Gegenüber Politik und Gesellschaft vertritt eigens ein Verbindungsbüro am Sitz von Bundesregierung und Bundestag in Berlin die Interessen der Gemeinde.

Gesellschaftliche Diskurse

 

"Alle Menschen wurden erschaffen, eine ständig fortschreitende Kultur voranzutragen. Der Allmächtige bezeugt Mir: Wie die Tiere auf dem Felde zu leben, ist des Menschen unwürdig. Die Tugenden, die seiner Würde anstehen, sind Geduld, Erbarmen, Mitleid und Güte für alle Völker und Geschlechter der Erde."

Bahá'u'lláh