Historie

April 1953

Shoghi Effendi, Urenkel von Bahá'ú'lláh, kündigt an, dass im Raum Frankfurt ein Haus der Andacht für die europäischen Bahá'í-Gemeinden gebaut werden soll.

1956

Nach einem Architektenwettbewerb fällt die Entscheidung auf den Entwurf von Teuto Rocholl aus Frankfurt/M.

bis 1957

Sichtung von etwa 120 Baugrundstücken. Entscheidung für Langenhain im Taunus.

Mai 1958

Im Rahmen der internationalen Konferenz 1958 wird das Tempelmodell den Bahá'í und der Presse vorgestellt. Vorausgegangen waren zähe Verhandlungen über verschiedene Auflagen des Kreises.

November 1958

Erneute Ablehnung des Bauvorhabens durch den Kreis.

Dezember 1959

Nach zahllosen Verhandlungen mit 17 Ämtern wird in zwei Etappen das Gelände auf die Bahá'í-Gemeinde eingetragen.

April 1960

Endgültige Genehmigung des Tempelbaus.

20. November 1960

Grundsteinlegung durch Amelia Collins

Bis April 1961

Fertigstellung der Ausschachtungsarbeiten, Felssprengungen und Fundamente.

Bis Mai 1962

Montage der vorgefertigten unteren und mittleren Pfeilerteile, Betonierung des unteren Verbindungsrings.

Bis September 1962

Fertigstellung der Pfeiler, Betonierung des oberen Betonrings und Montage der 540 Dachelemente.

16. November 1962

Richtfest

Bis Juni 1963

Die Verglasung der Pfeilerbeleuchtung, die Sonnenblenden an den Dachelementen und die Mosaikarbeit für die arabische Kalligraphie in der Dachkuppel werden angebracht.

September 1963

Betonierung der Transformatorenstation und Baubeginn des Hausmeisterhauses.

4. Juli 1964

Amatu'l-Baha Ruhiyyih Khanum weiht das Haus der Andacht der Einheit Gottes, der Einheit der Religionen und der Einheit der Menschheit.

Einweihung im Jahre 1964 - ein Gotteshaus der Offenheit

Das Haus der Andacht in Langenhain wurde nach einem Entwurf von Dipl. Ing. Teuto Rocholl aus Frankfurt/M, als Ergebnis eines internationalen Architektenwettbewerbs erbaut.

Nach einer Bauzeit von 4 Jahren konnte das Gebäude im Juli 1964 der Bahá'í Gemeinde übergeben werden.

Die Besonderheit des Gebäudes liegt u.a. in der Verwendung von Glas anstelle von Außenmauern, kombiniert mit 9 Türen, durch die sowohl die Offenheit nach allen Seiten, als auch die Verbundenheit mit der Natur zum Ausdruck kommt.

Eingeweiht wurde das Haus der Andacht im Juli 1964 nach vier Jahren Bauzeit.

Zur Eröffnungsfeier waren Bahá'í aus ganz Europa anwesend. Zum Bau trugen Bahá'í aus aller Welt bei. Das Haus wurde ausschließlich mit eigenen Mitteln der Baha'i-Gemeinde erstellt.