Arbeit

"Ein Mensch, der etwas, sei es auch nur ein Stück Notizpapier, nach seinem besten Können herstellt und dabei bewusst alle seine Kräfte darauf richtet, es zu vervollkommnen, preist damit Gott." 

'Abdul-Bahá

Jeder Mensch, ob bedürftig oder finanziell unabhängig, sollte einen Beruf erlernen und einer Beschäftigung nachgehen. Dabei kommt es auf die innere Einstellung an: Einem Beruf nachzugehen bedeutet weit mehr, als nur den Lebensunterhalt zu verdienen. Indem der Mensch arbeitet, dient er seinen Mitmenschen und damit Gott – Arbeit ist Gottesdienst. 

"Ein Mensch, der etwas, sei es auch nur ein Stück Notizpapier, nach seinem besten Können herstellt und dabei bewusst alle seine Kräfte darauf richtet, es zu vervollkommnen, preist damit Gott. Kurz, alle Bemühungen und Anstrengungen, die ein Mensch macht, sofern sie von ganzem Herzen kommen und er von den höchsten Beweggründen und dem Willen dazu getrieben wird, der Menschheit zu dienen, sind Gottesdienst. Gott dienen, heißt der Menschheit dienen und den Nöten der Menschen abhelfen." 'Abdu'l-Bahá

Beratung

Zum Weiterlesen

Jeder muss einen Beruf ausüben, lehrt die Bahá’í-Religion. Gilt das auch für Mütter oder für Menschen, die Reichtümer im Überfluss besitzen? Was tun, wenn ich nur solche Arbeit finde, die nicht meinen Neigungen entspricht? Darf ein Bahá’í an Streiks teilnehmen? Viele Fragen wie diese werden in dem Buch beantwortet. Die Themen beschränken sich keinesfalls auf den persönlichen Berufsalltag.

Petra Schwartz-Klapp/Thorsten Klapp: Arbeit, Beruf und Wirtschaft. Eine Textzusammenstellung aus den Bahá'í-Schriften. Bahá'í-Verlag. 160 Seiten