Gut und Böse

„Edel erschuf ich dich, doch du hast dich selbst erniedrigt. So erhebe dich zu dem, wozu du erschaffen wurdest.“

Bahá'u'lláh

Der Mensch ist nicht nur auf dem Weg des Guten. Hass, Zerstörung oder Kriege als Ausdruck des Bösen haben schon immer zum Menschsein gehört. Das Böse hat aber keine eigene Existenz, es ist vielmehr als Abwesenheit des Guten zu verstehen. Die Vorstellung von Teufel und Hölle ist den Bahá'í fremd.

Hierzu vergleicht 'Abdu'l-Bahá: „Dunkelheit ist das Nichtvorhandensein von Licht. Wenn kein Licht da ist, herrscht Finsternis. Licht ist etwas, was wirklich da ist, aber Dunkelheit existiert nicht.“

Demnach bedarf es des Lichts der Erziehung, damit der Mensch vom Bösen abgehalten wird. Das Wort Gottes ist dabei die wichtigste Quelle der Orientierung, die uns hilft, das Gute vom Bösen zu unterscheiden.

Gerechtigkeit

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Cover EinBlick

Die neunseitige Broschüre gibt Einblicke in die wesentlichen Glaubensinhalte der Bahá'í-Religion und was es bedeutet, Bahá'í zu sein. Sie ist online verfügbar.

Das Magazin "Die Bahá'í" gibt einen kurzen, aber umfassenden Einblick auch in die Glaubensinhalte der Bahá'í. Es ist online verfügbar.

"Auf eine eindrückliche Weise für interessierte Laien und religiöse Sucher verständlich", schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung über das Buch von Wafa Enayati und Stephan A. Towfigh: Die Bahá'í-Religion, ein Überblick. Lehre, Geschichte und Gemeindeleben der Bahá'í. Olzog Verlag, 128 Seiten.