Portraits der Bahá'í-Gemeinde Deutschland
Christian
„Dass mein Leben mal durch Religiösität geprägt werden sollte, hätte ich nicht gedacht. Bis ich Bahá'i traf, mit ihnen sprach, ihre Gemeinschaft erlebte, die Botschaft Bahá’u’lláhs hörte, und mich in Ihr fand. Ich bin sehr dankbar für die Bahá'i-Freunde, die damals in Chemnitz (und Tambach) lebten und mich begleiteten auf meinem Weg zu Bahá’u’lláh.“
Dominik
„Mein Vater wurde Bahá’í als ich etwa 1 Jahr alt war. Ich bin sozusagen mit dem Bahá’í-Glauben groß geworden.“
Fateh
Meine Großeltern waren iranische Juden, die den Baha'i-Glauben angenommen hatten. So bin ich in eine Baha'i-Familie geboren und aufgewachsen. Als Jugendlicher wurde ich in die Baha'i-Gemeinde aufgenommen.
Gabriella
Bahá'í zu sein bedeutet für mich, mich immer darum zu bemühen, das Beste zu sein, was ich nur sein kann.
Günter
Als Student in Hamburg hörte ich vor über 50 Jahren zuerst von der Bahá'í-Sache und war als praktizierender Christ empört über die Aussage, Bahá'u'llah sei der "wiedergekommene Christus". Ich wurde aber nachdenklich, denn was, wenn der Anspruch berechtigt ist? Ich fühlte mir zur Prüfung verpflichtet, brauchte aber mehrere Jahre (anderen gelingt es in Tagen), um mir Klarheit zu verschaffen.
Harsha
Als ich etwa 18 Jahre alt war, lernte ich durch eine Klassenkameradin in Indien den Bahai-Glauben kennen. Wir führten viele Gespräche. Am Anfang war mir gar nicht bewusst, dass ich nun Antworten auf meine Fragen erhielt. Ich war fasziniert von der Art der Lösungen, die meine Freundin vorschlug. Auf Anfrage sagte meine Freundin, dass die Baha'i Schriften die Quelle dieser Ideen seien.
Minea
Ich bin in einer Bahá'í-Familie aufgewachsen und habe mich mit 15 Jahren erklärt. Wirklich im Herzen Bahai geworden bin ich im Laufe der Jahre, durch die Teilnahme an Studienkreisen und Jugendkonferenzen, während meines Jahres des Dienstes am Bahai-Weltzentrum in Haifa, Israel.
Polly
Meine Schwester Renate wurde Bahá'í und als sie einen persischen Bahá'í heiratete, lernte ich bei der Hochzeit viele Bahá'í kennen. In diversen Gesprächen mit meiner Schwester und anderen Bahá'í wurde mir bewusst, dass ich mich selber mit den Schriften Bahá'u'lláhs auseinander setzen wollte....
Ravi
Ich fing an, selbst in den Bahá'í-Schriften zu lesen (und nicht nur das zu rezipieren, was um mich herum geschah) und realisierte, dass mein "Gottesbild" genau demjenigen der Bahá'í-Religion entspricht und buchstäblich nichts mit dem Gottesbild gemein hat, das ich um mich herum wahrgenommen und abgelehnt hatte. In diesem Moment bin ich Bahá'í geworden.
Simone
Das Bahá’i Leben zu leben lehrt mich, den unangenehmen Herausforderungen neu zu begegnen. Hier wird das Wort Gottes zum Wegweiser durch die Schwierigkeit. Während ich die Hürden meiner Herausforderung mit Mühe und Vertrauen in den göttlichen Rat überwinde, erlebe ich die heilende Wirkung von Gottes Wort.
