Werke prominenter Bahá'í-Künstler bei APT6-Ausstellung
Australien, 2. Februar 2010 – Die Vision eines "neuen Gartens" – ein Schablonendruck auf einem aus Baumrinde gewonnenem Tuch wird derzeit bei einer angesehenen Ausstellung in der Queensland Art Gallery gezeigt.

Werk "Neuer Garten" von drei Bahá'í-Künstlerinnen bei der Asia Pacific Triennial of Contemporary Art APT6
Die sechste Asia Pacific Triennial of Contemporary Art APT6 läuft bereits seit über drei Monaten und noch bis zum 5. April. Ausgestellt sind Werke der bekanntesten Künstler der Pazifik-Region.
Die bedeutende Künstlerin Robin White aus Neuseeland war eingeladen worden, an der Ausstellung teilzunehmen. Die Veranstalter der Ausstellung erwähnten dabei, dass es auch möglich sei, Tapa-Künstler aus Fidschi einzubeziehen. Schließlich schlug R. White vor, mit den zwei Künstlerinnen der Fidschi-Inseln, Leba Toki und Bale Jione, zusammenzuarbeiten.
Die drei Künstlerinnen sind Bahá’í und wurden von ihrer Vision einer zukünftigen Gesellschaft inspiriert.
"Wir wollten darstellen, wie Fidschi unserer Ansicht nach sein könnte – und auch sein wird", sagte Robin White.
"Auf den Fidschiinseln", so erklärte sie, "sind praktisch alle großen Weltreligionen durch einen Teil der Bevölkerung vertreten – es gibt Hindus, Muslime, Buddhisten, Christen und eine kleine, doch wachsende Bahá’í-Gemeinde."
"Diese Besonderheit sollte zum Ausdruck kommen", sagte sie.
Tapa oder Masi, wie die Fidschianer die Kunst und die Pflanze, aus der sie gestaltet wird, nennen, wird traditionell für Hochzeiten gefertigt. Dieses Konzept ließen die Künstler in ihr Werk einfließen. "Die Idee war nicht die tatsächliche Hochzeit von zwei Individuen, sondern eher die Idee der Vereinigung zweier Kulturen – der einheimischen und der indischen Kultur – welche die moderne fidschianische Gesellschaft durch Bande der Liebe und des Respekts füreinander prägt", so R. White.
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