Bahá'í-Gemeinde Frankfurt feiert Geburtstag des Religionsstifters Bahá'u'lláh
Frankfurt, 12. November 2009 - Die Frankfurter Bahá'í-Gemeinde hatte das Haus Gallus angemietet, um zusammen mit 250 Gästen den Geburtstag ihres Religionsstifters Bahá'u'lláh zu feiern. Mit Besinnlichem begann das abwechslungsreiche Programm: Anke Keitel sang ein deutsches Gebet mit Gitarrenbegleitung und Irandocht Enayati, ebenfalls mit instrumentaler Begleitung, ein Gebet in persischer Sprache.

Feierlichkeiten zur Geburt Bahá'u'lláhs in Frankfurt/Main.
"Musik ist eine Leiter der Seele zum Himmel", heißt es in den Bahá'í-Schriften. Musik nimmt daher bei Bahá'í-Veranstaltungen üblicherweise einen besonderen Platz ein. So bot Wahid Matejko Musikstücke auf der Nai, einer antiken persischen Flöte und auf der Tar, einem orientalischen Saiteninstrument.
Dann kamen die Kinder der Frankfurter Bahá'i-Kinderklasse auf die Bühne. Sie werden jeden Samstag von Jamak Rabe im Bahá'i-Zentrum Frankfurt, Raimundstraße 139 unterrichtet. Sie sangen, begleitet von Anke Keitel an der Gitarre, ein Lied, das auch die "Kleinsten", die im Saal waren, mit auf die Bühne zog.
Kernstück des Programms war ein Vortrag über das Leben Bahá'u'lláhs. Dr. Armin Eschraghi trug diesen Vortrag sehr lebendig und inhaltsreich vor.
Das reichhaltige Büffet mit persischen Spezialitäten und die Möglichkeit zum Tanz wurden von den Anwesenden gerne in Anspruch genommen.
Gemäß dem Bahá'í-Kalender beginnt ein Tag mit Sonnenuntergang, so dass viele Bahá'í-Gemeinden bereits am Abend des 11. November die Geburt Bahá'u'lláhs (geb. 12. November 1817 in Teheran - gest. 29. Mai 1892 im Exil in Akko, im heutigen Israel) feierten.
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